Denkmalschutz

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Aufgrund ihrer exponierten Lage sind Denkmäler meist Witterungseinflüssen wie Regen, Frost oder UV-Strahlung ausgesetzt. Diese hinterlassen mit der Zeit ihre Spuren. Wenn sich Moose verbreiten und sich Risse bilden, Fugen verspröden oder Beschichtungen abblättern, entsteht nicht nur ein unschönes Erscheinungsbild. Das Denkmal verliert als historisches Dokument an Bedeutung. Um den Wert von einzigartigen Brunnen, Villen, Burgen, Schlössern oder Windmühlen zu bewahren, ist eine regelmäßige Pflege oder Sanierung erforderlich.

Die meisten Bauschäden haben ihre Ursache in Durchfeuchtungen. Denkmalgeschützte und kulturhistorisch wertvolle Bauwerke sind da schon allein wegen ihres Alters besonders betroffen: Feuchtigkeit im Mauerwerk und Beton ist die Basis für Korrosionsprozesse. Salze in den Baustoffen vergrößern durch Wasseraufnahme ihr Volumen und unterstützen die Erosion ebenso wie gefrierendes Wasser im Winter.

Damit eine Instandsetzung langfristig für den Erhalt des Denkmals sorgt, sollte das eingesetzte Material bestimmte Anforderungen erfüllen. Abdichtungen und Beschichtungen müssen auf verschiedenen Untergründen wie beispielsweise Beton oder Bitumenbahnen haften. Zudem sind Systeme erforderlich, die mögliche Risse überbrücken. Voraussetzung für den dauerhaften Schutz vor eindringender Feuchtigkeit ist eine witterungsbeständige Lösung. Im Rahmen der Sanierung dürfen Bauwerke nicht verändert werden damit sie in ihrer ursprünglichen Optik bestehen bleiben.